Die Juden von Zirndorf - Jakob Wassermann


Die Juden von Zirndorf - Jakob Wassermann

Artikel-Nr.: A1002
19,90
Preis inkl. MwSt.


Laufzeit: 10h 54min

ISBN: 978-3-945142-01-1    

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Inhalt:

Im Vorspiel, einer Geschichte aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, werden die Vorfahren des Protagonisten vorgestellt. Das Jahr 1666 hatte Sabbatai Zewi, der Prophet von Smyrna, als das messianische der Juden proklamiert. Bei den Juden in und um Zirndorf hatte dieser Prophet und selbsternannte Messias eine beinahe unbeschreibliche Welle der Messias- Erwartung initiiert.
 Der Jude Elkan Geyer fürchtet sich vor dem Zirndorfer Wirt Sürich Sperling. Der Christ hat Schuldscheine des Juden an sich gebracht. Während des Rednitz- und Pegnitz-Hochwassers im Jahr 1885 wird der Weg zwischen Zirndorf und  Altenberg auf Booten zurückgelegt. Während einer solchen Fahrt begegnen sich  die beiden verfeindeten Parteien. Der antisemitische Wirt rammt das Boot des  Gegners absichtlich. Elkan Geyers 17-jährigen Sohn Agathon fällt ins Wasser. Das soll der verhasste Täter nach dem Willen des Jungen büßen. Der duckmäuserische Vater, der gegen den Willen der Zirndorfer Juden Vorbeter werden möchte, fordert den Sohn zu gutem Benehmen auf. . . ."

Die Juden von Zirndorf ist der zweite Roman von Jakob Wassermann, der 1897 erschien. Der Autor breitet auf engem Raum ein dichtes Beziehungsgeflecht der Figuren aus. Herrmann Hesse hebt das Buch gegen die anderen Veröffentlichungen Wassermanns lobend hervor. Als Grund gibt er den „Enthiasmus“ und die „gläubmanne Liebe“ an, mit der der Autor über sein Volk geschrieben habe. Außerdem seien in dem Protagonisten alle Strebungen jener im Buch auftauchenden „Kulturmächte“ glücklich vereint. 

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